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Implantat
weiße Zahnimplantate, white implants

2015 werden weiterhin vermehrt Implantatsysteme aus Zirkonoxid auf den Markt drängen. Anwender und Hersteller sprechen von biologischer Implantation, verbesserter Ästhetik sowie eine bessere Biokompatibilität. Patienten fragen mehr und mehr nach ganzheitlichen verträglichen Lösungen.

Ein Rückblick:

Aluminiumoxid-Keramiken, Zirkoniumdioxid-Keramiken (ZrO2) frühere Keramiken neigten bekanntlich zu Brüchen oder mussten stark dimensioniert werden.
Prinzipiell gab es die Keramikimplantate ja schon vor über 20 Jahren. Das bekannteste ist das Frialit-1 , das Tübinger Implantat aus Aluminiumoxidkeramik.
Schon in der Zeit hatten die weissen Implantate in der Front einen ästhetischen Vorteil.
Liegt ein Implantathals frei, so scheint kein dunkles Metall durch.
Heutige Zirkons sind schneeweiss, wirken dann unnatürlich, da zu hell. Aber immer noch besser als ein freiliegender Titanhals.
Da die Schrauben wie F1 bei starker Belastung oft brachen und aufwendig explantiert werden mussten, kam man damals wieder davon ab. Aluminiumoxid ist eben ein extrem sprödes Material ist.

Mit neuen Zirkoniumimplantaten (Z-Lock3, SDS2.0, Straumann, Bredent)) scheinen diese Nachteile beseitigt zu sein
Zudem bieten Zirkonoxid-Keramikimplantate heute ein vergleichbares Anwendungsspektrum wie klassische Titanimplantate. Den Durchbruch bekamen Sie mit der Entwicklung zweiteiliger Systeme.
Zirkonoxid Implanate bleiben jedoch deutlich teurer als Titanimplantate.
Herstellung und Oberflächengestaltung sowie Implantierung selbst sind aufwendigst.

Die Anwendung sollte nur von Keramik Implantat Profis erfolgen, da die Einbringung höchster Sorgfalt bedarf. Planung und Positionierung von Zirkonimplantaten sind diffizil, daher rührt das noch auffallend erhöhte Verlustrisiko.

Zur Unterscheidung:
Zirkon ist ein Metall und steht in der 5. Hauptgruppe des Periodensystems.
Zirkon(di)oxid ist eine Metalloxidkeramik, welche keine metallische Eigenschaften aufweist.
Die Polygonstruktur weist eine sehr hohe Festigkeit bedingt durch Pseudoelastizität auf.
Bis vor kurzem hat man nur einphasige Zirkonimplantate herstellen können.
Daher auch die höhere Verlustrate gegenüber Titanimplantaten.
Weisse Implantate wurden aus einem Stück gefertigt und heilten somit transgingival mit Überlastungsrisiko ein. Ein Schienenschutz ist obligat.
Nach erfolgreicher Einheilung hat man jedoch den Vorteil, dass ein Mikrospalt fehlt und das Abutment sich nicht lockern kann.

Mittlerweile gibt es Hersteller auf dem Markt, die teilbare Zirkonimplantate wie z.B SDS.2.0 anbieten . Allerdings liegen für diese Systeme noch keinerlei Langzeitergebnisse vor.

Implantat- Publikationen sind meist industriegesteuert. Somit gibt es bisher wenig Studien im Vergleich zu Titan-Implantatsystemen. Doch auch Langzeitstudien werden kommen, denn die mächtige Dental-Industrie wird der Patientennachfrage folgen. Man schaue sich nur Straumann an . Das Fach ist und bleibt schnelllebig, die Entwicklung ist rasant und weitere global players werden die Jahre auf den weißen Zug springen.


Ihr Prechtel Implantologie Team - Dentini SMILE for white implants




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Implantat - Praxisklinik Dr. Peter Prechtel - München - Oralchirurgie und Implantologie